
Du hast alles hinter dir? Deine Prüfung bestanden, den erfolgreichen Abschluss deiner Ausbildung gefeiert – und hoffentlich alles geklärt für die Weiterbeschäftigung im Betrieb? Dann bist du hier genau richtig. Du findest hier Infos über Tarifverträge und Gehälter, aber auch viel Wissenswertes, wenn ein Arbeitgeberwechsel ansteht oder du im Ausland nach Arbeit suchen willst. Außerdem haben wir zu den Themen Arbeitslosigkeit, ehrenamtliches Engagement, Weiterbildung und Selbständigkeit zentrale Informationen zusammengestellt.
Deine Ausbildung nähert sich dem Ende, die Abschlussprüfungen stehen kurz bevor. Nun solltest du unbedingt mit deinem Vorgesetzten sprechen: Eine Weiterbeschäftigung im Betrieb ist nicht selbstverständlich. Viele Betriebe haben bestimmt Interesse, ihre Auszubildenden in eine Festanstellung zu übernehmen. Denn schließlich konnten sich die Arbeitgeber schon während der Ausbildung ein gutes Bild von ihren Auszubildenden machen. Aber für andere Betriebe kann eine Weiterbeschäftigung nicht in Frage kommen. Dein Arbeitgeber ist dazu angehalten, dir schriftlich seine Entscheidung mitzuteilen. Und natürlich solltest auch du frühzeitig sagen, ob du weiter im Betrieb arbeiten möchtest oder ob du lieber die Stelle wechseln möchtest.
Viele Arbeiter und Angestellte werden nach Tarif bezahlt. Ihr Gehalt orientiert sich an dem Tarifvertrag, den der jeweilige Arbeitgeber anerkannt hat. Konkret heißt das: Ein Gärtner bekommt keinen einheitlichen Gärtnerlohn, sondern kann in verschiedenen Stellen unterschiedlich viel verdienen – im Rahmen des Tarifvertrags. Und im öffentlichen Dienst gelten andere Verträge, als in privaten Gartenbauunternehmen. Hilfestellung bei der Suche nach dem Tarifvertrag, der für dich gilt, gibt das Tarifregister NRW. Hier werden sämtliche Tarifverträge gesammelt, die im Land Nordrhein-Westfalen gültig sind. Enthalten sind auch Hinweise auf die verschiedenen Tarifvereinbarungen, nach denen sich die Einkommen im öffentlichen Dienst oder bei einem privaten Arbeitgeber richten:
Einzelfragen zu den Tarifverträgen und ihren Laufzeiten beantwortet die Hotline Nordrhein-Westfalen direkt: 01803-100 115 (9 Cent pro Minute, montags bis freitags 8 bis 18 Uhr).
Stellenbörsen gibt es im Internet viele. Zuerst solltest du die sehr umfangreiche Stellenbörse der Bundesagentur für Arbeit ansteuern. Hier kannst du unter Angabe von Suchkriterien wie Art der Tätigkeit, Beruf und Ort nach passenden Stellenangeboten suchen. Bei Angabe eines Berufes werden auch Berufsalternativen bei der Suche berücksichtigt:
Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit
Wenn du dich auf der Plattform der Bundesagentur registrierst, dann kannst du zusätzlich dein Bewerberprofil eingeben, während der Suche interessante Stellenangebote vormerken und deine Bewerbungsunterlagen online zusammenstellen.
Das Career-Center der Universität Hohenheim hat eine kommentierte Linkliste mit Stellenbörsen in Deutschland, Online-Stellenmärkten in Zeitungen, branchenspezifischen Stellenbörsen und ausländischen Stellenmärkten zusammengestellt. Das Career-Center verantwortet diese Zusammenstellung, die teilweise auf kommerzielle Angebote verweist. Sieh dir jede einzelne Stellenbörse ganz genau an, wenn sie dich anspricht. Wer betreibt sie? Ist sie aktuell? Nutze nur Angebote, bei denen du für die Stellensuche nichts bezahlen musst. Die Betreiber der jeweiligen Börse sind für die Inhalte verantwortlich. Hier findest du die Linkliste:
Wenn du arbeitslos und unter 25 bist, dann gibt es in NRW das Angebot „JA – Jugend in Arbeit Plus“. Wenn du bei einer Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet bist, dann frage am besten deine Vermittlerin/deinen Vermittler nach dem für dich zuständigen U-25-Team. Wenn du Arbeitslosengeld II beziehst, kannst du dich bei deinem Jobcenter und bei deinem Fallmanager nach „Jugend in Arbeit plus“ erkundigen. Hier gibt’s weitere Infos im Netz:
Viele Jobs findest du auch, wenn du im Internet die Websites von Firmen, die dich interessieren, anschaust. Fast alle Firmen haben eine Rubrik „Stellenangebote“. Vielleicht ist etwas dabei für dich.
Außerdem hast du einen großen Vorteil, wenn du freiwillig den Arbeitgeber wechseln möchtest: Du musst nicht von jetzt auf gleich Erfolg haben. Wenn du schon vor Ausbildungsende weißt, dass du wechseln möchtest, dann strecke frühzeitig deine Fühler aus. Knüpfe Kontakte zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anderer Firmen und frage nach, ob Interesse an deiner Bewerbung besteht.
Grenzen? Wo denn? Seit in Europa die Schlagbäume gefällt wurden, vermischen sich zunehmend auch die Arbeitsmärkte. Die meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zieht es zwar nur ins Nachbarland - aber immerhin! Wenn du auch Lust hast, dich ein wenig vor der Tür umzuschauen, nennen wir dir ein paar Möglichkeiten.
Der Schritt ins nahe Ausland ist nicht nur für Arbeitslose eine Chance. Beim europäischen Nachbarn erwartet dich vielleicht genau der Job, den du dir in Deutschland schon lange wünschst! Wenn du also im Grenzgebiet wohnst: Immer gucken, was die anderen zu bieten haben.
Praxisnahe Informationen zum Arbeiten in den Niederlanden und Europa findest du beim NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Hier kannst du auch nach offenen Stellen in den Nachbarländern recherchieren:
Die Initiative EURES hilft Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern so problemlos wie noch nie, aus beruflichen Gründen die Grenzen zu den deutschen Nachbarländern zu überwinden. Besonders eng ist hier die Zusammenarbeit mit den Niederlanden. Auf der Plattform von EURES im Netz findest du die Vermittlung von Arbeitsplätzen, Beratungsangebote und ein Forum für Grenzpendler:
EU-Bürger dürfen in allen europäischen Mitgliedstaaten arbeiten. Aber wie kommt man in Irland, Luxemburg oder Schweden an einen Job? Und an eine Wohnung?
Was man als Ausländer beachten muss, darüber informiert dich die Initiative "Bürger Europas" der Europäischen Kommission. Leitfäden geben Einblick in Rechte und Möglichkeiten innerhalb der Europäischen Union. Informationsblätter fassen die Besonderheiten der einzelnen Länder zusammen:
Arbeiten in Europa – EURES informiert
Telefonische Beratung - in der jeweiligen Landessprache - bietet die Europäische Kommission ebenfalls. EUROPE DIRECT ist montags bis freitags von 9 - 18.30 Uhr zu erreichen:
00800-6789-1011 (kostenfrei)
Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit bietet wichtige und umfassende Informationen zum Thema Arbeiten und Studium im Ausland. Vermittlung und Beratung gibt es auch zu außereuropäischen Ländern. Die Auslandsvermittlung der ZAV führt regelmäßig Veranstaltungen zum Thema Arbeiten im Ausland durch.
www.zav-auslandsvermittlung.de
Aus 5 x 7 mach 4 x 8 + 3, aus Fulltime mach Sabbatical, aus Routine mach selbst bestimmtes Arbeiten. Das Zauberwort hinter den alternativen Zeitmodellen heißt Flexibilität. Die Fülle der Möglichkeiten reicht von Schichtarbeit über Jobsharing bis zu Arbeitszeitkonten. Sie sollen dabei helfen, Arbeit und Freizeit im Gleichgewicht zu halten. Und selbstverständlich soll der Betrieb rentabel arbeiten.
Wenn die 40-Stunden-Woche also gerade dein Privatleben auffrisst oder andere Verpflichtungen wie die Sorge für Kinder oder kranke Angehörige einfach nicht mit dem üblichen Arbeitsplan zusammenpassen - hier erfährst du, wie es anders gehen könnte.
Das nützt dir freilich wenig, solange dein Arbeitgeber noch nicht überzeugt ist. Ein Glück, dass es für ihn ausreichend Beratungsangebote gibt. Dort erfährt er, welche Vorteile flexible Arbeitszeiten für ihn haben - z. B. motivierte und dauerhaft gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - und wie er neue Arbeitszeitmodelle im Unternehmen umsetzen kann. Also: Beim Weiterlesen daran denken, die Adressen bei Bedarf an deinen Chef weiterzugeben.
Seit 2001 gibt es einen Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit. Über die Möglichkeiten kannst du dich bei „Teilzeit-Info“ im Netz schlau machen. Hier findest du die entsprechenden Gesetzestexte, aktuelle Urteile dazu und einen Gehaltsrechner:
Arbeitslos - das kann wirklich jedem passieren. Wenn du allerdings längere Zeit oder zum wiederholten Mal ohne Job dastehst, lässt sich das Problem ein wenig besser eingrenzen. Vielleicht liegt es an den Qualifikationen? Was du kannst und weißt, das braucht der Arbeitsmarkt vielleicht gerade nicht. Und was er braucht, hast du - bisher - noch nicht gelernt?
In solchen Fällen lohnt es sich, über eine Weiterbildung oder Umschulung nachzudenken. Dabei berät dich die Agentur für Arbeit vor Ort. Wenn du bestimmte Voraussetzungen erfüllst, ist auch eine finanzielle Förderung drin:
Arbeitslos? Infos der Bundesagentur für Arbeit
Informationen zu Weiterbildungsmöglichkeiten, Beratungs- und Unterstützungsangeboten findest du weiter unten auf dieser Seite unter
Weiterbildung.
Keine Arbeit - kein Geld. So stimmt das natürlich nicht, aber mit deutlich weniger in der Kasse musst du schon rechnen. Die Agentur für Arbeit hilft dir, die Zeit bis zum nächsten Job zu überbrücken.
Wer seinen Job verliert, hat in der Regel Anspruch auf Arbeitslosengeld (I und II). Wer eine Weiterbildung macht, kann unter Umständen auf finanzielle Hilfe hoffen. Wenn's um Geld geht, ist die Agentur für Arbeit dein wichtigster Ansprechpartner. Eine Übersicht über die Leistungen findest du hier:
Geld oder Ehre? Bei der freiwilligen Tätigkeit fehlt meist die finanzielle Anerkennung. Dafür sammelst du soziale Hochachtungspunkte, kannst dich weiterbilden und hast einen Ausgleich für die Arbeit im Betrieb. Das macht das Ehrenamt auch für junge Berufstätige attraktiv: Über entsprechende Weiterbildungsangebote wie z. B. im Rettungswesen, in Buchführung oder für spezielle Führerscheine kannst du dich zusätzlich qualifizieren.
Du bist bereits ehrenamtlich engagiert? Dazu zählen alle unentgeltlichen Tätigkeiten für andere - sei's im Sportverein, in der Kirche oder in den Bereichen Kultur, Politik und Soziales. Wenn ja, dann lohnt es sich, mit deinem Arbeitgeber zu sprechen. Schließlich musst du deine Freiwilligenarbeit irgendwie mit der im Betrieb in Einklang bringen. Schwierig kann das werden, wenn du beispielsweise Wochenend- oder Schichtarbeit leistest. Denn die Aktivitäten der meisten Organisationen konzentrieren sich gerade auf den Feierabend und das Wochenende. Mit Arbeitszeitkonten und Gleitzeit kommen die Ehrenämtler dagegen meist besser zurecht.
Solche hochoffizielle Regelungen brauchst du aber vielleicht gar nicht. Häufig reicht es bereits aus, wenn dein Chef Bescheid weiß und dir einen flexibleren Umgang mit der Arbeitszeit erlaubt. Beispielsweise darfst du dann nach Absprache mal früher gehen oder später kommen und arbeitest an einem anderen Tag länger. Die meisten Arbeitgeber unterstützen das Freiwilligenengagement: Die soziale Kompetenz, die du dort erwirbst, kann sich nämlich positiv auf das Betriebsklima und deine Tätigkeit auswirken.
Wenn du noch nicht ehrenamtlich engagiert bist und herausbekommen willst, welcher Jugendverband zu dir passt, dann versuch´s doch mal mit dem Check-o-Mat der Internetseite www.was-geht-ab.com:
Wo kannst du dich in NRW ehrenamtlich engagieren? Welchen Nutzen hast du dabei für deine Kompetenzen und für deinen Beruf? Wie profitierst du auch persönlich davon? Das Internetportal „Engagiert in NRW“ zeigt dir die vielfältigen Angebote für freiwilliges Engagement in diesem Bundesland, hier findest du Ansprechpartner, neue Projekte, ein Lexikon mit allen Begriffen rund ums Ehrenamt und Broschüren zum Bestellen:
Warum Weiterbildung? Was für eine Frage! Weil man sonst die wichtigsten Entwicklungen verpasst! Dein einmal erlernter Beruf verändert sich - und du solltest mit ihm wachsen. Weiterbildung ist immer eine Investition in deine Zukunft, nützt jedoch auch deinem Arbeitgeber. Schließlich hilfst du mit, das Unternehmen konkurrenzfähig zu halten. Wenn du also Weiterbildungspläne hast: Frag deinen Chef nach Unterstützung!
Qualifizierung ist und bleibt eine Daueraufgabe. Wer Arbeit sucht, wer seinen Job behalten will und wer sich beruflich verändern möchte, der muss am Ball bleiben.
Unter 70.000 Angeboten von insgesamt 1500 Anbietern aus NRW das richtige finden? Das ist eine echte Herausforderung. Die Suchmaschine „Weiterbildung in NRW“ unterstützt dich dabei. Gib ein Thema ein, das dich interessiert und einen Ort, wo die Weiterbildung stattfinden soll - schon bekommst du eine Liste mit aktuellen Angeboten. Durch einen Klick auf den jeweiligen Veranstaltungstitel bekommst du mehr Informationen über Inhalte, Voraussetzungen und Kosten sowie eine direkte Anmeldemöglichkeit:
Im Weiterbildungsinformationssystem der Industrie- und Handelskammern kannst du nach Seminaren und Lehrgängen recherchieren. Außerdem werden IHK-Prüfungen mit Termin und Ort aufgeführt:
Findest du einfach keine Zeit, um regelmäßig zu einem Kurs zu fahren oder mehrere Tage am Stück auf ein Seminar zu gehen? Dann schau dir mal die E-Learning-Angebote beim WebKollegNRW an. Hier findest du ein breites Spektrum von Kursen, wo du dich nur ab und zu mit deiner Kursgruppe triffst. Die meiste Zeit kannst du zuhause oder in der Firma am Computer sitzen und dort das Lernmaterial bearbeiten:
Du hast das für dich passendes Bildungsangebot noch nicht gefunden? Die Suche nach aktuellen Angeboten in der Weiterbildungssuchmaschine oder auf anderen Internetseiten hat noch zu keinem befriedigenden Ergebnis für dich geführt? Dann wird es das Beste sein, wenn du zu einer persönlichen Beratung gehst.
In dieser Liste findest du sicher eine Beratungsstelle in deiner Gegend – die Beratung ist kostenlos für dich und neutral, d. h. dass du dich darauf verlassen kannst, dass deine Wünsche und Vorstellungen im Mittelpunkt stehen und dir mehrere Anbieter empfohlen werden, die für dich in Frage kommen:
Deine Ausbildung ist schon eine Weile her? Du willst beruflich weiterkommen und dafür z. B. neue Sprach- und EDV-Kenntnisse erwerben? Dann ist der Bildungsscheck gerade richtig für dich. Das Land NRW übernimmt mit Unterstützung durch den Europäischen Sozialfonds die Hälfte deiner Weiterbildungskosten (maximal bis zu 500 € pro Weiterbildungsangebot und Bildungsscheck). Ein paar Bedingungen musst du erfüllen. Interessiert? Alle Informationen gibt es Online unter:
Nirgendwo sonst kannst du in so kurzer Zeit so viel erreichen. Im Handwerk lassen sich Träume verwirklichen. Besonders talentierte und motivierte Handwerker machen sogar gleich nach der Gesellenprüfung ihren Meister. Wenn du also dein eigener Chef werden willst, kommst du am besten ins Handwerk. Deine Qualifikation bietet die besten Voraussetzungen für Erfolg. Hier findest du alles Wissenswerte dazu:
Offiziell heißt diese Version der Karrierehilfe "Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz". Ziel ist es, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei ihrem beruflichen Fortkommen zu unterstützen - bis hin zur Existenzgründung. Wie die Weiterbildung aussieht - Teilzeit, Vollzeit, Wochenendseminar, Fernunterricht - ist völlig unerheblich. Das Meister-BAföG wird teils als Zuschuss, teils als Darlehen gewährt.
Antworten auf alle Fragen, die sich dir jetzt aufdrängen, gibt diese Website. Hier findest du auch die Adressen der Stellen, bei denen du den Antrag einreichen musst:
Für manche ein Traum, für andere ein Weg, nicht in die Arbeitslosigkeit abzurutschen: Selbstständigkeit – der eigene Chef sein, die eigene Chefin sein. Auf jeden Fall aber eine berufliche Herausforderung, mit der du dich im Vorfeld intensiv beschäftigen solltest.
Als erstes brauchst du natürlich eine gute Idee. Was möchtest du anbieten? Dienstleistungen wie Computer-Service oder ein Bring-Dienst? Oder möchtest du ein Geschäft aufmachen und etwas verkaufen? Oder freiberuflich tätig sein und zum Beispiel als Künstlerin/Künstler arbeiten? Deine Idee muss Hand und Fuß haben: Wenn du eine Pizzeria aufmachen möchtest und schon drei florierende Restaurants neben dir existieren, wirst du es schwer haben. Besser, du schaust nach Marktlücken. Such also eine Geschäftsidee, die noch keiner vor dir am Ort umgesetzt hat.
Wenn du dir nun sicher bist, dass du voll und ganz hinter deiner Idee stehst und dich dafür in den nächsten Monaten hundertprozentig einsetzen möchtest, dann geht nun die Suche nach Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten los. Und davon gibt es eine ganze Menge.
Noch bessere Karten in Sachen Förderung hast du übrigens, wenn du eine Frau bist, wenn du als Arbeitsloser selbstständig werden möchtest, wenn du weitere Arbeitsplätze schaffst oder wenn du in innovativen Feldern ein Geschäft gründen möchtest.
Viele Hilfen mit Links zu Beratungsstellen, Fördermöglichkeiten und sogar akutes Krisenmanagement bietet die Internetplattform „Startercenter NRW“ an:
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat eine sehr umfassende und übersichtlich gegliederte Website zum Thema:
Zugegeben. Wenn du dich selbständig machen und dein eigenes Unternehmen gründen willst, dann sind einige bürokratische Hürden zu überwinden. In den meisten Fällen musst du ein Gewerbe anmelden. Wie das für dich ganz konkret aussieht, kannst du mit dem Infocenter des Gründernetzwerks NRW herausbekommen:
Eine Zusammenstellung der Fördermöglichkeiten für deine Selbständigkeit findest du auf diesen beiden Seiten:
Wenn du arbeitslos gemeldet bist und dich selbstständig machen möchtest, kann dir die Agentur für Arbeit mit einem Existenzgründungszuschuss helfen:
Hilfen für Existenzgründerinnen und -gründer
Für Migrantinnen und Migranten hat die NRW-Regierung eine Website mit spezifischen Förderangeboten für Existenzgründerinnen und -gründer im Netz:
Beratung für selbständige Migrantinnen und Migranten
Frauen haben mit dem Unternehmerbrief gute Chancen, ihre Idee zu präsentieren:
Im „Virtuellen Unternehmerinnen-Netzwerk“ lassen sich schnell Kooperationspartnerinnen finden:
Bundesweit haben sich Unternehmerinnen hier zusammengeschlossen:
www.unternehmerinnenzentren.de